Elfenbeauftragte Und Tierkommunikation

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Erla Stefánsdóttir war eine isländische Pianistin, Autorin und nach eigener Aussage ein Medium und Expertin für das Thema Huldufólk.

Der heute weit verbreitete Name Elfenbeauftragte geht auf einen Ausdruck zurück, den der Autor und Künstler Wolfgang Müller in der Jahresendausgabe kreierte.

Es ist eine Voraussetzung für das isländische Baugenehmigungsverfahren, um festzustellen, ob ein geplantes Bauwerk Kulturgüter beeinträchtigen würde. Zu den Kulturgütern gehören auch topographische Formationen wie große Steine oder Felsbrocken, die in der isländischen Mythologie als „von Elfen bewohnt“ gelten. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn es alte Märchen oder Geschichten gibt, die diese Vermutung nahelegen. In solchen Situationen würde man ein externes Gutachten von einer Person einholen, die als elfjährig gilt.

Auch wenn Tiere nicht in der Lage sind, mit ausgefeilten sprachlichen Methoden zu kommunizieren, so sind sie doch in der Lage, miteinander zu kommunizieren; ihre Existenz hängt davon ab. Tiere kommunizieren hauptsächlich über vier Arten der Kommunikation: visuell, auditiv, taktil und chemisch. Während einige Arten stärker von einem Kommunikationsmodus abhängig sind als andere, nutzen sie alle eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Liebe auszudrücken, Raubtiere abzuwehren und einen Partner zu suchen.

Hintergrund

Je nach den geografischen Gegebenheiten können solche Meldungen zur Änderung eines geplanten Straßenabschnitts führen, während manche Felsen von den Baumaßnahmen unberührt bleiben. Der lfhólsvegur in Kópavogur ist vielleicht das bekannteste Beispiel für eine Straßenverengung aufgrund eines „Elfenfelsens“. Vor dem Haus Nr. 125 gibt es eine kleine Straße, die durch das Hervortreten eines solchen Felsens auf die Landstraße verengt wurde. Ein weiteres Beispiel befindet sich in der Stadt Grundarfjörur, wo ein riesiger Felsen den Bereich zwischen den Häusern 82 und 86 an der Hauptstraße einnimmt.

Erla Stefánsdóttir war auch sehr damit beschäftigt, die Erscheinungen von Lichtfeen, Gnomen und Trollen zu beobachten, zu dokumentieren und zu katalogisieren. Die Orte, an denen das Medium zarte Geister vermutet, hat sie katalogisiert und mit Legenden auf ihren faltbaren „Elfenkarten“ von Safjararbr und Hafnarfjörur vermerkt. Zusätzlich berät sie, wie und ob dort Bauwerke errichtet werden könnten und sollten. 2004 veröffentlichte Erla Stefánsdóttir ein umfangreiches Buch in isländischer Sprache mit ihrem gesammelten Elfenwissen.

In Deutschland wurde die hauptberufliche Klavierlehrerin später vor allem über die deutschen Medien bekannt, weil Wolfgang Müller den Begriff „Elfenbeauftragte“ prägte, den er als Nummer 599 in sein Werkverzeichnis aufnahm. Müllers Interview und Vorträge in Island haben den Bekanntheitsgrad des Klavierlehrers erheblich gesteigert. Erlas Weisheiten wurden erstmals im Herbst 2007 unter dem Titel „Lfssn mn – Lebensweisheiten der isländischen Elfenbeauftragten“ von einem renommierten Verlag auf Deutsch veröffentlicht.

1. Kommunikation durch visuelle Medien

Tiere kommunizieren visuell auf zwei Arten: über Abzeichen und Displays. Die Abzeichen der Tiere, wie z. B. die leuchtend gelben Federn des männlichen amerikanischen Stieglitzes, sind strukturelle Anpassungen. Die leuchtenden Farben des Männchens zeigen einem potenziellen Partner, dass er ein guter Kandidat ist. Tiere zeigen Displays, wie z. B. das Licht eines Glühwürmchens, um Partner anzulocken, oder wenn ein Hund mit dem Schwanz wedelt, um Freude anzuzeigen.

Die visuelle Kommunikation ist die am wenigsten effektive Methode der Kommunikation, da sie voraussetzt, dass die Tiere nahe genug sind, um sich gegenseitig zu sehen.

2. Kommunikation über das Ohr

Zur auditiven Kommunikation von Tieren gehören Bellen, Knurren, Zischen und Schnurren. Um Partner anzulocken, Raubtiere abzuwehren und Freude oder Kummer zu vermitteln, können Töne eingesetzt werden.

Hunde bellen zum Beispiel, wenn sich ihnen ein Fremder nähert. Rote Eichhörnchen verscheuchen Eindringlinge mit einer Abfolge von Rasseln, Kreischen und Jaulen.

3. Taktile Interaktion

Tiere können wie Menschen durch Berührung kommunizieren. Die meisten Tiere nutzen diese Art der Kommunikation, um Liebe, Trost oder Angst auszudrücken, oder um Dominanz zu etablieren. Pferde zum Beispiel treten sich gegenseitig, um Raubtiere abzuwehren oder um sich um eine Partnerin zu bemühen. Katzen kuscheln als Kätzchen mit ihren Müttern, um ihre Liebe zu demonstrieren. Zahlreiche Primaten putzen sich gegenseitig, um sich zu verbinden und Liebe zu demonstrieren.

4. Chemische Wechselwirkungen

Pheromone oder chemische Markierungen werden von bestimmten Tierarten zur Kommunikation verwendet. Sie hinterlassen ihren eigenen Geruch, um ihr Territorium zu markieren, Raubtiere abzuschrecken und einen Partner anzulocken. Das bekannteste Beispiel ist das Stinktier, das seinen charakteristischen Geruch versprüht, wenn es sich bedroht fühlt. Katzen markieren ihr Revier, indem sie sich an Gegenständen reiben und Geruchsspuren an ihren Lippen hinterlassen.

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